08 Aug. 49. Paneuropa-Tage 2023
Die diesjährigen grenzüberschreitenden Paneuropa-Tage im polnischen Stettin und im zu Mecklenburg-Vorpommern gehörenden Greifswald wurden von der Paneuropa-Union Deutschland und Paneuropa-Union Polen ausgetragen.
Dort waren auch unser Gründer und Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Ulm/Neu-Ulm e.V. (DUG) Nestor Aksiuk und der Botschafter der DUG Serhii Ivanchuk als Vertreter zu Gast.
Die diesjährige Themenlage war die Zukunft der europäischen Sicherheitsarchitektur, die geostrategische Lage im Ostseeraum, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die Verbesserung regionaler Kooperationen. Für die Themen kamen Gastredner und Gäste aus über 12 unterschiedlichen Ländern.
Das Thema Ukraine trug der Bariton Serhii Ivanchuk mit einer gesanglichen Einlage in den ersten Abend hinein. Hier wurden unter lebhafter Beteiligung der Gäste, Lieder aus Ivanchuks Heimat, der Ukraine, aber auch aus Ländern wie Polen oder Italien gesungen.
Zum Thema Ukraine und deren hoffentlich baldige Mitgliedschaft in der europäischen Union und der NATO. Hielt die junge Paneuropa-Vorsitzende der ukrainischen Hauptstadt Kiew Anastasija Hazenko ein Impulsreferat. Zu allererst überbrachte Sie die Grüße des ukrainischen Paneuropa-Präsidenten Prof. Ihor Zhaloba, der derzeit an der Front bei der Landesverteidigung eingesetzt wird. Hazenko erläuterte, dass die europäische Union ein Leuchtturm der Freiheit, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit sei und die Einigung ganz Europas ein Traum ist den man ins Leben umsetzen soll und muss. Sie kam zu dem Schluss, dass die Ukraine auch ein europäisches Land ist, welches ein Teil der EU sein muss.
Auch der Vorsitzende der DUG Nestor Aksiuk hob auf den Paneuropa-Tagen hervor, dass die Ukraine schon immer ein europäisches Land gewesen sei, sie ist sogar europäischer als manches Mitglied der europäischen Union und zählt deswegen mit zur europäischen Familie.
Er begrüßte, dass die Ukraine nun mittlerweile den Kandidatenstatus für die Aufnahme in die EU erreicht hat. Jedoch reicht dieser nun mal nicht aus und er plädierte für einen schnellen Beitritt der Ukraine in die europäische Union und in die Nato.
Die Anwesenden kamen am Ende zu dem Ergebnis, dass man alles machen muss, damit die Ukraine so rasch wie möglich ein Teil der EU wird.
